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W-O-D

Team AnnoZone

  • »W-O-D« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6 841

Registrierungsdatum: 3. Februar 2003

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1

Dienstag, 5. September 2017, 09:00

Teurer Rückkauf - Ubisoft damit aus dem Schneider ?

Ahoi Ihr Landratten. Die Guillemot-Familie hat ein dickes Aktienpaket zu fast aktuellem Kurs zurückgekauft, und hält nach Angaben verschiedener Berichte nun 15,35% der Anteile an Ubisoft. Der Rückkauf hat mal eben 112,5 Millionen€ gekostet, was helfen soll um Vivendi weiter in Schach zu halten. Doch die Zeichen stehn derzeit eh nicht gut für Vivendi, ein Kurssturz, und andere Verbindlichkeiten ließen das einstige Kapitalpolster von über 6 Milliarden auf unter 500 Millionen schrumpfen, eine Übernahme würde Vivendi also mehr kosten als ihnen lieb ist. Vivendis Ex COO Stéphane Roussel meinte im Le Figaro dazu "dass das Unternehmen andere Akquisitionsziele abwäge, und obwohl Ubisoft die "natürlichste Lösung" sei, sei es "nicht Ubisoft oder nichts". Tja, vielleicht bleibt ja doch alles beim alten, wir werden sehn. :eijoo:

Quellen: Bericht von IGN ~ Bericht von TweakTown

Erik

Ausguck

Beiträge: 84

Registrierungsdatum: 6. September 2011

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2

Dienstag, 5. September 2017, 11:22

Also, aus dem Schneider ist Ubisoft noch nicht. Allerdings ist es für Vivendi sehr viel schwerer geworden Ubisoft einfach so feindlich zu übernehmen. Vivendi hat selbst hohe Verluste zu verzeichnen, zudem würde eine feindliche Übernahme zur Zeit zu viel kosten. Dann kommt noch hinzu dass Ubisoft kein Interesse an Vivendi hat. Mit einer feindlichen Übernahme würden sicher viele kreative Köpfe von Ubisoft abwandern was auch wieder zu Problemen führen könnte. Letztlich hat es Ubisoft auch geschafft in der Community eine Front gegen Vivendi aufzubauen. Wenn Vivendi Ubsisoft schlucken würde käme noch ein großer Imageschaden hinzu.